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Montag, 31. Oktober 2011

Bloggerzeit beim Themenblog

B”H 

Puuuhhh, woher die Zeit für recherchierte thematisierte Blogartikel nehmen, wenn der Blogger nebenbei auch noch arbeiten muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen ? An die professionelle Berufsbloggerei glaube ich zwar, doch nicht an ein gesichertes Einkommen aus den Affiliates oder Werbe - Ads. Wenn Einkommen, dann aus allein produzierten Büchern oder vielleicht professionell gehaltenen Themenvorträgen. Wobei es bei derlei Vorträgen wiederum auf die Nachfrage und Regelmässigkeit ankommt, denn 1 – 3 Vorträge pro Monat sichern mir kaum die Miete. 

Auf einer Bloggerkonferenz protzte einmal ein ziemlich arroganter, aus den USA stammender und jetzt in Israel lebender Blogger, dass man sich gefälligst die Zeit zu finden habe. Wer am Tag arbeitet, der blogge halt abends bis spät nachts. 

Ganz toll, doch weiss ich aus eigener Erfahrung, dass diese Variante alles andere als einfach ist. Nach der Arbeit bin ich platt, muss duschen, brauche meine Ruhe, um erst einmal zu relaxen. Bis ich mich an den PC setze, kann es 20.00 Uhr werden. Und dann ? Wo bleibt die Recherche, denn ich kann ja nicht alle Inhalte einfach so dahinklatschen ? 

Bei meinen Themen habe ich das große Glück, Schrittweise vorgehen zu können. Themen unter – bzw. aufteilen will gelernt sein. Der Blogger mit der fordernden Aussage jedoch hat es da einfacher, denn er bloggt kleine Wischiwaschi – Familienstories. Erfolgreich, aber mit wenig Sinn und Inhalt. Bei solchen Themen kann sich jeder abends mal eben schnell hinsetzen und einen unterhaltsamen Artikel produzieren. Fachwissen hingegen setzt wesentlich andere Voraussetzungen und deswegen lese ich lieber Professionelles als "welches Kind wem den Lutscher wegnahm". 

Fazit: Themenblogger müssen ihre Artikel stückeln, wenn sie denn tagsüber beruflich eingebunden sind. Einfach einmal 1 – 2 Sätze herausziehen, erklären und in Teilen zu einem informativen Ganzen zusammensetzen. Auch kurze informative Blogposts haben das gewisse Etwas. Oft mehr als seitenweise Infomaterial.

Samstag, 17. September 2011

Originelles zum Blog Content

B”H 

Ich mag es, wenn Blogger sich anstrengen, um Content an Land zu ziehen. Das aber setzt einen hohen Level an Sachkenntnissen auf dem Gebiet ihrer Nische voraus. Ohne Kenntnisse kommt nichts zustande und wer derlei abkopierte Blogs liest, ist selber schuld. 

Über die Sachkenntnisse hinaus aber gibt es noch einen zusätzlichen Weg, den Blog interessanter zu gestalten. Einen Weg, den ich persönlich liebe, nur leider fehlt es mir für ein paar weitere Monate an Zeit dazu. 

Hinausgehen, Menschen zu Themen interviewen, Bilder machen, sich vor Ort informieren. 

Das ist es, was ich für extrem wichtig halte und nicht allein den Blog von daheim aus leiten. Googeln, bei anderen Blogs ablesen und hier und da einmal einen Artikel im Internet lesen. Das alles kann jeder, doch richtig Initiative ergreifen und schon mal eine Mail an interessante Interviewpartner loslassen, bringt es die Würze mit sich. Mir selber macht das sehr viel Spass, doch wünschte ich mir mehr Zeit dafür jetzt sofort und nicht erst in ein paar Monaten.

Donnerstag, 25. August 2011

Blog Content entwickeln

B”H

Mir passiert das so gut wie nie, aber es soll ja Blogger mit Content Block geben. Plötzlich sitzt man da und weiss nicht, worüber man schreiben soll.

Falls mir das einmal passiert, verwende ich eine hilfreiche Methode:

Als jemand, der es liebt, Photos zu machen, nehme ich mir in der Situation ein Photo und entwickele um eben dieses Photo eine Story. Auf diese Weise entgehe ich garantiert der Schreiberblockade.

Samstag, 6. August 2011

Ob ich heute nochmals bloggen würde ?

B”H

Text eines hart arbeitenden und manchmal frustrierten Bloggers


Ob ich heute nochmals bloggen würde ?
In gewissen Sinne ja, aber wenn, dann nur in englischer Sprache ! Bezüglich des Judentum, ein wenig Politik und Israel; alles auf Englisch und nicht mehr auf Deutsch.

Nach fast fünf Jahren der Bloggerei auf mehreren Blogs habe ich so einiges an Eindrücken und Erfahrungen gesammelt. Tolle Leute kennen gelernt und viel Neues gelernt. Sowohl von den Lesern als auch durch das Schreiben selbst.

Womit ich zu Beginn nicht gerechnet hatte, war die riesige Resonanz auf meinen englischen Blog, die sich allerdings erst recht spät einstellte. Über das Judentum in englischer Sprache zu schreiben, ist nicht leicht. Immerhin bestehen schon viele Blogs und es herrscht Konkurrenz. Ausserdem, wer sollte mich, einen Nicht – Muttersprachler, auf Englisch lesen wollen ?

So kam es, dass ich viele Monate lediglich fünf Leser am Tag hatte. Mal noch weniger, mal etwas mehr. Ich konnte auf dem Blog tun und lassen was ich wollte und genoss die Freiheit, nur zwei Texte pro Woche zu veröffentlichen. Alles ganz toll und ich konzentrierte mich auf die deutschen Blogs.

Eines Tages jedoch sah ich, dass mein englischer Blog urplötzlich an Leserschaft zulegte. Momentan kommen mehr als 1000 Leser pro Tag zusammen. Manchmal 2000 Leser. Es fliessen Kommentare, ich erhalte viele e – mails von Chassidim sowie anderen interessierten Lesern.

Ob Leser oder nicht, Kommentare hin oder her, die Themenbloggerei ist harte Arbeit. Ein total harter Job, wenn man nebenbei anderweitig arbeitet wie ich. Obwohl ich mich in etwas mehr als einem halben Jahr hauptsächlich um die Schreiberei kümmern werde muss ich dennoch feststellen, dass es sauhart ist, in zwei Sprachen zu schreiben, weil ich nichts durch den Google Translator laufen lasse, nur um hinterher die englischen Texte dadurch öde bzw. fade zu gestalten.

Warum dennoch englisch ?

Weil die Community international ist und die Sprache oft besser flutscht. An der Sprache allein bestimmen viele internationale Leser ihre Blogs trotzdem nicht mehr, denn durch die Translator können deutsche Artikel genau so gelesen werden wie chinesische.

Montag, 16. Mai 2011

Produziert Euren eigenen Content !

B”H

Natürlich schaut sich ein jeder Blogger auf anderen Blogs um. 
“Wie gestaltet die Konkurrenz so ihren Blog ? Welche Themen werden angesprochen und ist der andere etwa besser als ich ?”

Mein Tipp: Schaut Euch um, doch produziert Euren eigenen Content und zieht Euren eigenen Blog durch. Eure Leser kehren anscheinend zurück, weil sie gerade Euch lesen wollen und nicht Abgekupfertes von einem anderen Blog. Bleibt stets Ihr selbst und verfolgt die eigenen Blogziele. Die Konkurrenz kocht auch nur mit Wasser.:-)

Donnerstag, 28. April 2011

Selbsthilfe Blogs

B”H

Eine Blogger – Variante, die wohl kein Geld bringt, doch den Mitmenschen hilft:

Wie wäre es mit einem Blog als Therapie oder Selbsthilfegruppe ? Warum sich nicht gegenseitig helfen und Tipps geben ?

HIER ein kleines Beispiel wie so etwas funktionieren kann.

Mittwoch, 6. April 2011

Wie findet ein Blogger seine Nische ?



B"H

Die richtige Nische zu finden, welche Leser heutzutage noch anspricht, ist gewiss nicht leicht. Praktisch gesehen gibt es ja schon fast alle Themen in der Blogwelt. Wo also beginnen ?

Die simpelste Art und Weise ist danach zu gehen, was der Blogger halt gerne macht. Wofür er sich interessiert. Was er kann und ein Themengebiet wählen, wo man sich auskennt. 

Normalerweise kommt somit die Idee, sich eine Thematik auszusuchen und sich folglich auf das gesamte Themengebiet einzulassen. Ehrlich gesagt habe ich genau den gleichen Fehler begangen, doch bügelte ich diesen aus, indem ich regelmässig unterschiedliche Themen auf eben jenem einen Gebiet anspreche. Beispiel: Orthodoxes Judentum. 
Ein breit gefächertes unendliches Gebiet und kompliziert. Mal berichte ich über die Thora, Halacha, jüdische Philosophie, Wissenschaft und Judentum, Rabbiner, Talmud oder Kabbalah. Das bringt Abwechslung für mich und den Leser, ist allerdings höchst anstrengend, denn ich betreibe richtigen Research. Im deutschen Bereich erreiche ich damit eine Menge Leser, denn ich fand eine Nische und gleichzeitig Marktlücke.

Was aber, wenn eine Nische zu riesig ist oder wird ?

Warum nicht eine Nische nehmen und aufteilen ? Beispiel: Haustiere. Hierbei wähle der Blogger Katzen. Warum nicht auch noch das Katzen – Thema aufteilen ? Krankheiten von Katzen, Katzenfutter oder das Verhalten von Katzen. All das können sogenannte “Unterthemen” sein, die man sich als Nische pickt. Wer professionelles Wissen an den Tag legt, der kann sich schnell einen Namen schaffen.

Anderes Beispiel: Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Unterthemen: Die Entstehung des Grundgesetzes, die erfolgreichen 50iger Jahre, die RAF, Konrad Adenauer, Wirtschaftskrisen, die Kanzler der 70iger, und und und. Warum nicht ein kleineres Thema aussuchen und darin absolut TOP sein ?

Mittwoch, 30. März 2011

Soll ein Blogger seine Themen nach der Leserschaft richten ?

B”H

Einer der englischsprachigen Bloggurus (a la "Wie werde ich reich durch meinen Blog”) gab an seine Leser den Tipp, man solle sich als Blogger “Google Analytics) zulegen und genauestens analysieren, auf welchen Blogartikel die meisten Zugriffe fallen. Ja, der Blogger solle ein Skala anlagen, wo er am meisten die Interessen seiner Leserschaft treffe. Als ich das las fragte ich mich, ob ich mich unbedingt nur nach den Leser richten solle. NEIN, denn ich variiere meine Themenwahl und es kommt darauf an, wonach mir gerade der Kopf steht. Einige meiner Leser verschlingen alles über Reisen nach Israel oder in Israel leben. Andere wollen die hebräische Sprache lernen und suchen Tipps. Bin ich daher gezwungen, nur von diesen Themen zu berichten, damit ich mehr Bloghits erhalte ? Ich finde NEIN und nehme mir heraus, das zu schreiben, wonach mir in dem Moment die Stimmung steht. Schliesslich bin ich kein gewinnsuchendes Unternehmen und schiele nicht auf Profite.

Montag, 21. Februar 2011

Blogleser auf der Suche nach Informationen

B”H

Keine Frage, dass ein Blog auf die Themen bezogen interessant sein sollte und ich verstehe ehrlich gesagt jene Blogger nicht, die jedes noch so kleine Detail ihres Privatlebens in der Öffentlichkeit breittreten. Anscheinend besteht bei vielen ein Bedürfnis, sich mitzuteilen. In der Regel aber lese ich derlei private Blogs nicht.

Wenn ich durch die Blogwelt schaue, und ich folge vielen englischen Blogs, dann bin ich auf der Suche nach Infomaterial, was mich etwas lehrt. Daher setzt sich die Anzahl der Blogs, denen ich folge, aus zumeist Politik und Technologie zusammen. Wissenschaftliches genauso wie die neuesten Hacker News.

Abgesehen einmal von all den zahlreichen SEO – Theorien, ein Blog sollte immer ein gewisses Quentchen Information enthalten. Berichtet Eurem Leser etwas, was er noch nicht weiss. Viele Leute mögen durch Google Keywords auf Euren Blog stossen und dann werden Infos erwartet oder die Mehrzahl von ihnen kommt kaum mehr wieder. 
Ferner sollten Eure Infos der Richtigkeit entsprechen. Bezogen auf Israel sah ich einige Blogs, die von Israeltouristen verfasst werden. Leute kommen ein – oder zweimal im Jahr vorbei und meinen dann, sie kennen unser Land zur Genüge, um darüber zu Bloggen. Wenn Ihr Euch auf ein Thema bezieht, dann mit Euphorie und Fachkenntnissen. Ansonsten werden falsche Informationen wiedergegeben und das sehe ich als Betrug am Leser an. Googlen allein reicht oft nicht, sondern der Blogger muss mitten im Thema stehen.

Sonntag, 13. Februar 2011

Ist das Internet nicht schon zu gesättigt ?

B”H

Viele stellen die Frage, ob das Internet nicht schon fast zu überfüllt sei und weswegen ausgerechnet ich (derjenige) dann einen Blog aufmachen soll. Mit Facebook, Youtube, Google, etc. sei bereits alles vorhanden und zahlreiche erfolgreiche Blogs sind ebenso auf dem Markt. Warum also ich ?

Jeder Neu – Blogger hat die Möglichkeit seine eigene kleine Nische zu entdecken. Nicht immer gleich auf ein massig weites Thema konzentrieren, sondern das riesige Thema in kleine unterteilen. 

Aktuelles Beispiel: Ägypten.

Was, wenn jemand ein absoluter Spezialist in ägyptischer Politik ist. Oder was ist mit dem ägyptischen Sportverband ? Reisen nach Assuan ? Der arabische Dialekt Ägyptens ?

Die Liste zeigt eine Unterteilung des breitgefächerten Themas Ägypten, wobei sich kaum jemand mit den kleinen Nischen und Wissensdürsten befasst. Ägypten steht hier für Tausende Themen, die der Blogger auseinandernehmen und sich auf eine kleinen Wissenbereich spezialisieren kann.

Allein diese These beweist, dass das Internet nicht zu voll und mein Blog sicher nicht überflüssig ist.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Wo findet ein Blogger seine Themen ?

B”H

Selbst wer seinen privaten Blog führt und alles andere im Sinn hat als professionelle Themen anzuschneiden, kommt nicht selten ins Schleudern. 

Ein neuer Tag ist angebrochen und es will einem partout kein Thema einfallen, über das man bloggen könnte. 

Manchmal geht das selbst mir mit meinen relig. Themenblogs so.
Was ich in dem Fall normalerweise tue ist relig. Quellen zu durchforsten. Oft hilft mir schon ein kleines Stichwort oder ein ganz anderes Thema, eine Idee zu haben. Plötzlich sehe ich etwas, und schon macht es Bang und das Thema ist da.

Wem das nicht unbedingt gleich ergeht, der durchforste dennoch seine individuellen Quellen. Zeitungen, Internetartikel, Bücher oder sogar die eigene Umgebung. Es hilft nichts, sich hinzusetzen, eifrig nachzudenken und sich zu quälen. 

Mir fallen oft mitten am Tag Themen ein und meist habe ich einen Stift dabei, um mir Notizen zu machen, die ich zu gegebener Zeit verwerte. Leser ziehen gut durchdachten und recherchierten Inhalt vor. Nicht immer gelingt einem das und wer sich lediglich auf Google verlässt, kann oft den Kürzeren ziehen. Wer einen Themenblog führt, dem geht kaum einmal der Stoff aus. Das ist der große Vorteil gegenüber Erzählungen aus dem Privatleben. 

Was Ihr als Blogger weiterhin tun könnt, um neue Bloginhalte zu finden: 

- Startet eine Umfrage über das, was Eure Leser interessiert. 

- Schaut Euch in Eurem Alltag um, was dort geschieht. Wie sich Menschen verhalten oder über was sie diskutieren.

- Ab und an erhalte ich e – mails von Lesern, die an bestimmten Themen interessiert sind oder Fragen haben. Auch das kann ein Blogger allgemein in den Blog einbauen und beantworten. Anderweitige Leser interessiert das alles genauso. 

- Warum nicht einfach ein Photo verbunden mit einer Frage dazu in den Blog stellen ? Das regt Diskussionen an. Vorausgesetzt Eure Leser lassen sich auf Diskussionen ein und senden Euch Kommentare. Falls dem weniger der Fall sein sollte, wie auf meinen deutschen Blogs, so bringt Ihr dennoch die Leser zum Nachdenken. 

- Und warum nicht einmal eine Person interviewen ? Nicht immer muss es jemand Prominentes sein, sondern einfach eine Person aus dem Alltag.